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Saarland 2026 – was für eine Reise! - onTour – Reisen, Tagesfahrten und mehr | KulTourAS

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Saarland-Reise 2026: Fünf Tage voller Erlebnisse, Kultur – und 37 Grad!
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🚌 12. August – Auf nach Saarbrücken!
Früh am Morgen hieß es: Abfahrt ins Saarland! Wie bei einer ordentlichen Feuerhof-onTour-Reise durfte natürlich auch diesmal unsere obligatorische Wienerl-Pause nicht fehlen. Gut gestärkt ging es anschließend weiter Richtung Westen, bis wir am Nachmittag Saarbrücken erreichten.
Nach dem Check-in im 4-Sterne-Superior Victor’s Residenz-Hotel blieb nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Schließlich wollten wir gleich am ersten Tag etwas von der saarländischen Landeshauptstadt sehen.
 
Die Reisegruppe teilte sich auf: Während ein Teil Saarbrücken bei einer Stadtrundfahrt mit dem Bus erkundete, machte sich die andere Gruppe zu Fuß auf den Weg durch die Stadt. So konnten wir ganz unterschiedliche Eindrücke sammeln und erste Sehenswürdigkeiten kennenlernen.
 
Saarbrücken zeigte sich dabei von seiner abwechslungsreichen Seite – mit historischen Bauwerken, lebendiger Innenstadt und vielen Spuren der deutsch-französischen Geschichte.
 
Ein gelungener Auftakt für unsere Reise!
🌳 13. August – Völklinger Hütte & das Postkartenmotiv Saarschleife
Am zweiten Reisetag stand zunächst ein kurzer Zwischenstopp an der Völklinger Hütte auf dem Programm. Das weltweit einzige vollständig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung und UNESCO-Weltkulturerbe erinnerte eindrucksvoll an die industrielle Geschichte des Saarlandes.

Danach ging es weiter zu einem der absoluten Höhepunkte unserer Reise: der Saarschleife.
 
Zunächst betrachteten wir das berühmte Postkartenmotiv von oben. Auf dem Baumwipfelpfad ging es hoch hinaus und damit auch zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Region. Von hier bot sich uns ein beeindruckender Blick auf die Saar, die sich in ihrem großen Bogen durch die Landschaft schlängelt.
 
Doch natürlich wollten wir die Saarschleife nicht nur von oben sehen.
 
Bei einer Schifffahrt auf der Saar erlebten wir die Landschaft anschließend vom Wasser aus. Ein besonderes Erlebnis war dabei die Schleusung, bei der unser Schiff einen Höhenunterschied überwand.
 
Zum Abschluss ging es noch zum Erlebniszentrum von Villeroy & Boch. Dort erfuhren wir Interessantes über die Geschichte des traditionsreichen Unternehmens und seine Bedeutung für das Saarland.
 
Ein Tag zwischen Industriekultur, Natur, Wasser und saarländischer Tradition.
🇪🇺 14. August – Schengen, Saarburg & Saarlouis
Der dritte Reisetag führte uns zunächst nach Schengen. Hier dreht sich vieles um Europa und das berühmte Schengener Abkommen, das heute für offene Grenzen innerhalb großer Teile Europas steht.

Bei unserem Besuch im Museum erfuhren wir mehr über die Geschichte und Bedeutung des Abkommens. Auch das historische Schiff „Prinzessin Marie-Astrid Europa“ erinnerte an diesen besonderen Ort europäischer Geschichte.
 
Anschließend ging es weiter nach Saarburg.
 
Die charmante Kleinstadt im Naturpark Saar-Hunsrück ist vor allem für ihre malerischen Fachwerkhäuser, kleinen Brücken und den Leukbach mit Wasserfall bekannt, der mitten durch die historische Altstadt fließt.
 
Nicht umsonst wird Saarburg liebevoll „Klein Venedig“ genannt.
 
Bei einem Spaziergang durch die Altstadt konnten wir das besondere Flair genießen und die zahlreichen kleinen Winkel und Sehenswürdigkeiten entdecken.
 
Am Nachmittag führte uns unsere Reise weiter nach Saarlouis, der fünftgrößten Stadt des Saarlandes.
 
Die von Ludwig XIV. gegründete Festungsstadt ist bis heute stark von ihrer französischen Vergangenheit geprägt. Historische Plätze, Festungsanlagen und französisches Flair machen Saarlouis zu einem ganz besonderen Reiseziel.
 
Aufgrund ihrer bewegten Geschichte gilt Saarlouis als die „französischste Stadt Deutschlands“.
 
 
 
🇫🇷 15. August – Metz, Kathedrale & Mirabellen
Am vierten Reisetag hieß es:

Bonjour Frankreich!
 
Unser Ziel war Metz, die historische Hauptstadt der Region Lothringen im Nordosten Frankreichs. Die Stadt liegt malerisch an der Mosel und verbindet französisches Lebensgefühl mit einer beeindruckenden Geschichte und Architektur.
 
Zunächst legten wir einen kurzen Stopp am modernen Centre Pompidou-Metz ein. Anschließend ging es weiter in die historische Innenstadt.
 
Dort wartete mit der Kathedrale Saint-Étienne ein beeindruckendes Bauwerk auf uns. Die gotische Kathedrale besitzt mit rund 6.500 Quadratmetern eine der größten Glasmalereiflächen der Welt. Darunter befinden sich auch beeindruckende Fenster des berühmten Künstlers Marc Chagall.
 
Nach so viel Kultur durfte natürlich auch der Genuss nicht fehlen.
 
Unsere Fahrt führte uns weiter zur Distillerie der Melanie. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die Herstellung regionaler Spezialitäten und erfuhren, wie aus den kleinen goldgelben Mirabellen aromatischer Likör und feiner Schnaps entsteht.
 
Ein Tag, der einmal mehr zeigte, wie gut sich Kultur und Genuss miteinander verbinden lassen.
☀️ Wenn der Klimawandel mitreist …
Unsere vier Tage im Saarland hatten allerdings noch einen ganz besonderen Reisebegleiter:
38 Grad!
 
Der Klimawandel zeigte sich von seiner sommerlichen Seite und ließ das Thermometer teilweise auf stolze 38 °C klettern.
 
Begleitet wurden wir während unserer Tage von zwei Gästeführern, die unterschiedlicher kaum hätten sein können.
 
Der eine nahm die Temperaturen offenbar ebenso ernst wie wir. Er konzentrierte sich auf die wesentlichen Dinge, erklärte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und zeigte uns manches ganz komfortabel vom Bus aus.
 
Der andere hatte dagegen einen streng getakteten Zeitplan – und vor allem jede Menge Wissen, das unbedingt an die Frau und an den Mann gebracht werden wollte.
 
Also zogen wir tapfer durch die Städte.
 
Bei Temperaturen, bei denen ein schattiger Platz teilweise schon als Sehenswürdigkeit durchgegangen wäre. 😎
 
Doch irgendwann machte sich die Hitze bemerkbar. Die Gästeschar wurde von Station zu Station kleiner.
 
Während anfangs noch eine stattliche Gruppe unterwegs war, lichteten sich die Reihen zunehmend.
 
Zum Schluss folgten dem wissensdurstigen Gästeführer tatsächlich nur noch zwei unerschrockene Teilnehmer.
 
Ob diese beiden besonders wissensdurstig oder einfach besonders hitzeresistent waren, bleibt an dieser Stelle offen. 😂
 
Eines steht allerdings fest: 38 Grad und eine ausführliche Stadtführung sind eine Kombination, die wir so schnell nicht wieder ausprobieren müssen.
 
🏘️ 16. August – Abschied vom Saarland & Schwäbisch Hall
Nach vier abwechslungsreichen Tagen im Saarland hieß es am 16. August schließlich Abschied nehmen.

Doch bevor wir endgültig die Heimreise antraten, wartete noch ein letztes Highlight auf uns: Schwäbisch Hall.
 
Die historische Stadt begeistert mit ihrer hervorragend erhaltenen mittelalterlichen Altstadt und ihren prachtvollen Fachwerkhäusern. Beim Rundgang durch die historischen Gassen konnten wir noch einmal Geschichte und besondere Stadtarchitektur genießen.
 
Damit fand unsere Reise einen wunderschönen Abschluss.
❤️ Unser Reise-Fazit
Vier Tage Saarland und zum Abschluss noch ein Highlight in Schwäbisch Hall – rundum eine gelungene Reise!

Wir haben viel gesehen und erlebt: Saarbrücken, die Saarschleife, die Völklinger Hütte, Schengen, Saarburg, Saarlouis, Metz und schließlich Schwäbisch Hall.
 
Dazu kamen Schifffahrt, Schleusung, Baumwipfelpfad, Kultur, Geschichte, französisches Flair und natürlich die eine oder andere kulinarische Entdeckung.
 
Vor allem aber hatten wir wieder viele gemeinsame Erlebnisse und Geschichten, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.
 
Und aus dieser Reise nehmen wir auch eine kleine Erkenntnis mit:
☀️ Keine Reisen mehr im Juli oder August!
Zumindest nicht, wenn das Thermometer meint, es müsse unbedingt die 38-Grad-Marke erreichen. 😂

Denn eines hat diese Reise eindrucksvoll gezeigt:
 
38 Grad sind vielleicht gut für die Mirabellen – für eine Stadtführung eher weniger.

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